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Das Projekt "Königsberger Straße"

Die Königsberger Straße ist ein Bauprojekt, in dem ein neuer Straßenzug im Freilichtmuseum entsteht, der die Nachkriegszeit und die Zeit des Wirtschaftswunders thematisiert. Bummeln Sie von 1945 bis in das Jahr 1970.

Modell des Königsberger Straße

Das Projekt
Die Nachkriegszeit in einem Freilichtmuseum darzustellen ist ein innovativer Weg, den bisher nur wenige Museen in Deutschland eingeschlagen haben. Das Projekt umfasst die Translozion oder Rekonstruktion von sechs Gebäuden, die zwischen 1945 und 1970 datieren.

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Strassenansicht Visualisierung Königsberger Straße (Bild - Frenzel)

Gebäude
es entstehen sechs neue Gebäude, die einen Eindruck des demographischen Wandels vermitteln, der zwischen Kriegsende und den Siebzigern stattfand. Der Anstieg der Bevölkerung und das Wirtschaftswunder hinterließen erkennbare Spuren.

Tankstelle
Viele neue Tankstellen entstanden an den Straßen der Bundesrepublik in der Nachkriegszeit, um den steigenden Bedarf an Kraftstoff zu decken: Weite Teile der Bevölkerung wurden zunehmend mobil. Das mit markantem Dach, historischen Zapfsäulen und damals üblicher Beleuchtung und Reklame ausgestattete Bauwerk verweist zudem auf die entscheidende Rolle des Verkehrs für Wiederaufbau und konjunkturellen Aufschwung.

Siedlungsdoppelhaus
In den von Baugenossenschaften und Siedlervereinen errichteten Neubausiedlungen der frühen 1950er Jahre sind Doppelhäuser häufig anzutreffen.
Dem nach Vorbild eines Doppelhauses aus Maschen rekonstruierten Gebäude kommt eine besondere Rolle zu: Es wird eine Dauerausstellung zur Nachkriegsgeschichte des Landkreises Harburg und der Hamburger Metropolregion beherbergen und  gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Ereignisse und Gegebenheiten im Darstellungszeitraum veranschaulichen.

Flüchtlingssiedlungshaus
Am Rande vieler Dörfer entstanden nach 1948 unzählige Neubausiedlungen für Flüchtlinge und Ausgebombte. Zum typischen Erscheinungsbild gehören die anderthalbgeschossigen Wohnhäuser mit kleinem Viehstall und Selbstversorgergarten.
Das translozierte Bauwerk steht für die Linderung der Wohnungsnot und die beginnende Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen durch ein erstes „Heimischwerden“, belegt aber zugleich die Vorsorgeabsicht durch die bereitgestellten Mittel zur Selbsthilfe.

Aussiedlerhof
Der Aussiedlerhof aus den 1950er Jahren vermittelt als moderner landwirtschaftlicher Betrieb die tiefgreifende Veränderung in der Agrarstruktur und im bäuerlichen Arbeitsalltag, die sich während der frühen Bundesrepublik vollzog. Außerhalb der Ortsgrenzen angelegt, dehnten die neuen Ansiedlungen den ehemals relativ geschlossenen Dorfbereich aus und bewirkten eine zunehmende Isolierung zwischen Erzeuger und Verbraucher der landwirtschaftlichen Produkte.

Ladenzeile
Sich nach den Zeiten der Not wieder etwas leisten, moderne Produkte konsumieren – die neue Warenwelt des „Wirtschaftswunders“ hielt schnell Einzug in Läden und Schaufenster.
In dem nach historischen Bauplänen rekonstruierten Gebäude werden sieben ehemalige Geschäftseinrichtungen gezeigt: „Tante-Emma-Laden“, Friseursalon, Elektroladen mit Werkstatt, Schlachterei, Zahnarztpraxis, Kiosk und ein Fotogeschäft.

QUELLE-Fertighaus
Im Jahr 1962 nahm die Versandfirma QUELLE durch die eigene Projektabteilung entwickelte Fertighäuser in ihr Sortiment auf. Die Gebäude zeichnen sich durch eine moderne Form, funktionale Grundrisse und eine kurze Bauzeit aus und spiegeln auch den Einfluss US-amerikanischer Bungalow-Architektur auf die bundesdeutsche Wohnkultur wider.
Im translozierten Fertighaus mit knapp 110 m2 Wohnfläche wird dieser Wandel deutlich:  Das „Wohnerlebnis“ und ein gestalterischer Anspruch stehen nun im Mittelpunkt.

Planierungsarbeiten Königsberger Straße (Bild - FLMK)

Begleitprogramm
Um Ihnen bereits während der Bauzeit einen Eindruck der Königsberger Straße zu vermitteln bieten wir Führungen über die baustelle an. Außerdem wird die Zeit von 1945 bis 1970 an verschiedenen Stellen im Museum präsentiert.

>> das ganze Programm (in Kürze)

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