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Milchpilz - Ein Kiosk aus den 1950ern!

Milchpilz

Molkereien und ihre Erzeugnisse konkurrierten in den 1950er Jahren auch in Deutschland gegen die neuen Erfrischungsgetränke, die an jedem Kiosk angeboten wurden. Der Milch fehlte es an solchen Verkaufsstellen: Nah am Verbraucher und mit einem breiten Angebot von verschiedenen Milchprodukten sollte ein eigener Milchkiosk diese Lücke schließen.

Kioske in Fliegenpilzform, kurz Milchpilze genannt, leuchteten mit ihrer roten Kappe und den weißen Punkten als neue Verkaufsstellen den Besuchern entgegen: auf Sportplätzen, in Parks, Schwimmbädern und Stadtzentren waren sie anzutreffen. Mit einer Höhe von 4 Metern und einer Spannweite von 4,60 Metern waren sie unübersehbar. Der erste Milchpilz wurde im Mai 1952 als „Milchverbrauchswerber“ aufgestellt – auf einer Tagung von Milchversorgungsbetrieben in Bayreuth.

Milchpilz 2

Die übergroßen Fliegenpilze wurden bald synonym für Milchverkauf und verbreiteten sich vom Allgäu aus in der ganzen Bundesrepublik und später auch über die Grenzen hinaus.

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg bekam einen der letzten Pilzkioske geschenkt und hat ihn fachmännisch restauriert. Heute komplettiert er das Ensemble am Wasserspielplatz. Eis, kleine Leckereien und Erfrischungsgetränke werden dann aus dem historischen Kiosk angeboten.




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