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Handwerker- und Fischerhaus aus Drage

Handwerker- und Fischerhaus

Vom Grundriss her ähnelt das 1703 errichtete Fischerhaus den großen Hallenhäusern. Es ist ein Beispiel für die zahlreichen kleinen Wohngebäude der Elbmarsch, die vom 17. bis zum 19. Jahrhundert von Angehörigen der unterbäuerlichen Schicht wie Fischern, Handwerkern und Tagelöhnern genutzt wurden.

Zum Schutz vor Überschwemmungen wurde das Haus auf einer Wurt errichtet. Durch archäologische Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass die Wurt gegen Ende des 18. Jahrhunderts erhöht wurde. Hierfür musste das Haus nach einem damals üblichen Verfahren mit Spindeln hochgeschraubt werden.

Beim Bau des Hauses wurden viele schlechte Hölzer verarbeitet; dies deutet auf geringen Wohlstand der Erbauerfamilie hin. Das Holz wurde geflößt, also aus holzreichen Gebieten auf der Elbe auf großen Flößen transportiert, da in der Marsch kaum Bauholz vorhanden war.

Im Freilichtmuseum zeigt die Ausstellung den Zeitschnitt um 1900. Das Haus ist mit dem Nachlass des Elbfischers Hans Schween aus Bullenhausen eingerichtet.

Sehen Sie das Fischerhaus aus Drage in unserem interaktiven Rundgang!


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