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Kartoffelspeicher aus Otter

Kartoffelspeicher

Der eingeschossige Speicher wurde 1887 auf dem Hof Matthies in Otter erbaut. Zur Lagerung von Kartoffeln war es im Winter notwendig, einen frostfreien Keller zu besitzen. Aus diesem Grund ist der Kartoffelspeicher vollständig unterkellert. Im Winter wurden die Lüftungsschlitze mit Mist abgedichtet, die Lehmwickeldecke des Kellers isolierte zusätzlich.
Im Erd- und Obergeschoss des Speichers wurde Getreide gelagert und verarbeitet.

Doch vorrangig war die Lagerung der Kartoffeln, die man auch als „Gold der Heide“ bezeichnete, weil sie auf den sandigen Böden besonders gut gediehen und es auch heute noch tun. 1750 wurde die Kartoffel im Hannoverschen noch als Gartenfrucht angebaut. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war sie in der Heideregion stärker verbreitet.

Da der Kartoffelspeicher mit seinen Maßen von 4x6 m nicht sonderlich groß ist, entschloss man sich 1987, das Gebäude als ganzes zu translozieren. Dafür verstärkte man die Wände mit einem Stahlkorsett, und mit Kran und Tieflader wurde das Gebäude zum Kiekeberg gebracht. Der Keller wurde Stein für Stein abgebaut und im Freilichtmuseum wiedererrichtet, bevor man den Speicher wieder dazu fügen konnte. Auf diese Weise sind die Fachwerkausmauerungen und Farbbefunde erhalten geblieben.


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