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Göpelschauer aus Groß Todtshorn

Göpelschauer

Ein Göpel ist ein Getriebe, das die Kraft eines Tieres auf Maschinen überträgt. Damit konnten z. B. Dresch- oder Häckselmaschinen mit Hilfe von Pferden eingesetzt werden, bevor es Verbrennungs- und Elektromotoren gab. Zum Schutz vor der Witterung baute man Schauer über die Göpel, in denen die Pferde und ihre Führer trocken arbeiten konnten.

Der Schauer aus Todtshorn besteht aus sechs freistehenden Eichenständern, die eine freitragende Dachkonstruktion stützen. Es ergibt sich ein sechseckiger Grundriss mit ca. zehn Metern Durchmesser. Das flachgeneigte Dach ist mit Teerpappe gedeckt. Teer war ein Abfallprodukt der Gaskokereien und im ausgehenden 19. Jahrhundert ein üblicher Dachbelag.

Der im Freilichtmuseum wiedererrichtete Göpelschauer stammt vom Hof Matthies in Groß Todtshorn, wo er 1880/90 gebaut wurde. Ab 1936 bis zu seiner Versetzung ins Museum 1988 diente er nur noch als Geräteschuppen.


FSJK

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