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Zwischen Trümmern und Träumen. Weihnachten in der jungen Bundesrepublik.

Nissenhütten zwischen zerstörten Häusern in Hamburg-Eilbek

Laufzeit: 17. November 2018 –
17. Februar 2019

Weihnachtszeit – die schönste Zeit im Jahr. Doch das war sie für die Deutschen nicht immer. 1945 lagen die Städte in Trümmern und das Land und seine Bevölkerung zahlten bitter für den verlorenen Krieg. Die Not unter den Menschen war groß, es fehlte an Wohnraum, Nahrung und Heizmaterial. Die Versorgung war mitunter schlechter als in den letzten Kriegsjahren. Und doch stand im Dezember nicht nur die Angst vor dem nahenden Winter vor der Tür, sondern auch das Weihnachtsfest.

Familie Busekist unter dem Weihnachtsbaum 1950 (Bild - Busekist)

Die Sonderausstellung „Zwischen Trümmern und Träumen. Weihnachten in der jungen Bundesrepublik“ setzt ein mit dieser ersten Friedensweihnacht, geprägt von Entbehrung und Verlusterfahrungen. Und wie die Menschen damals richtet sie den Blick auf das, was folgen sollte.

Familien finden wieder zusammen, der Wiederaufbau beginnt und die Einführung der neuen Deutschen Mark kurbelt die Wirtschaft an. Dem Elend der Nachkriegszeit folgt der Überfluss des sogenannten „Wirtschaftswunders“.

All diese Entwicklungen zeigen sich besonders deutlich am Weihnachtsfest: Was schenkt man, wenn man gar nichts hat? Geht es in der Not auch ohne Christbaum? Was kam in den 1950er Jahren an Weihnachten auf den Tisch? Diese und weitere Fragen werden in der Sonderausstellung beantwortet.

Oma Kleffmann mit Enkelin Sigrid (Bild - Kleffmann)

 

Erinnern Sie sich an die damaligen Zeiten oder erfahren Sie, wie Eltern und Großeltern Weihnachten in Nachkriegsdeutschland feierten. Der Blick in drei  Stuben am Heiligen Abend zeigt, welche Wünsche Kinder und Erwachsene bewegten – und in Erfüllung gingen. Schwelgen Sie in den Träumen des Wirtschaftswunderlands und testen Sie ihre Textsicherheit bei den beliebtesten deutschen Weihnachtsliedern.

 Wir suchen für die Ausstellung noch Rezepte für Plätzchen oder das Weihnachtsessen aus dem Landkreis Harburg.

Wenn Sie uns Ihr Familienrezept aus der Weihnachtszeit schicken möchten, wenden Sie sich bitte an Verena Pohl:
Pohl[at]kiekeberg-museum.de

 

 


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