Besucherrekorde im Jahr 2016

20. Januar 2017

Der Rückblick auf das erfolgreiche Jahr 2016 ergibt Rekorde: 220.000 Besuche zählte das Freilichtmuseum am Kiekeberg. Das Mühlenmuseum Moisburg verzeichnet 5.350 Besuche und damit die meisten seit Gründung 1987. Auch die anderen Außenstellen Museumsbauernhof Wennerstorf und Feuerwehrmuseum Marxen waren erfolgreich.

Ein Grund ist das generationsübergreifende Angebot der Museen. Insbesondere die neue Dauerausstellung hat zur Besuchssteigerung beigetragen: In Spielwelten finden Besucher ihre Kindheit wieder und können sie an die eigenen Kinder und Enkel vermitteln. Dazu weitet sie das wetterunabhängige Angebot des Freilichtmuseums aus: Die Ausstellungen in Gebäuden umfassen auf über 4.000 qm eine Vielfalt von Landtechnik, Spielzeug und Ernährungswirtschaft. Sie sind somit ein Museum im Museum.
Ein wichtiger Baustein für die hohe Attraktivität ist die Arbeit im Hintergrund, die Besucher nicht sehen. Das Museum als Bildungseinrichtung braucht ein Fundament. So haben die Museen zum Beispiel 55.000 historische Objekte, von denen sie etwa 20 Prozent zeigen. Die Arbeitsbibliothek umfasst 30.000 Bände, dazu noch einmal 30.000 Produktkataloge, Gebrauchsanweisungen und Werbehefte. Darauf greifen Wissenschaftler zurück.
Die umfangreichen Aktivitäten der Museen begleitet der Kreistag des Landkreises Harburg mit Wohlwollen. „Wir stehen als Landkreis Harburg fest an der Seite des Kiekebergs. Das ist ein wichtiges Bekenntnis der Politik und unser Engagement ist eine Zukunftsinvestition“, erklärt Landrat Rainer Rempe. „Es war ein richtiger, guter Schritt, das Kreismuseum in eine Stiftung privaten Rechts zu überführen. Auch der Zukunftsvertrag von 2014, in dem die Unterstützung des Kreistags festgeschrieben ist, gibt allen Beteiligten Planungssicherheit.“ Landrat Rainer Rempe freut sich besonders auf ein Jubiläum, das am 1. Mai 2017 gefeiert wird: Vor 30 Jahren übernahm der Landkreis das Museum von der Stadt Hamburg. „Das war ein wichtiger Punkt – seitdem geht’s mit dem Kiekeberg bergauf“, so Rainer Rempe.



Ehrenamt

... das Ehrenamt am Kiekeberg?




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