Jubiläumsfeier: 10 Jahre Wohnheim Wennerstorf

5. August 2018

Förderer des Wohnheims in Wennerstorf - Bild FLMK

Das Wohnheim Wennerstorf ist etwas Besonderes: Seit 2008 leben hier 13 Menschen mit Behinderungen in familienähnlichem Zusammenhang direkt im Dorf Wennerstorf. Am 5. August feierten die Bewohner und ihre Betreuer ein großes Gartenfest – und luden Wegbegleiter, Freunde und Förderer ein. Das Wohnheim Wennerstorf wird von der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg getragen.

120 Gäste blickten auf ereignisreiche zehn Jahre zurück: In ihnen haben alle zusammen eine harmonische Gemeinschaft geschaffen, in der jeder seine Fähigkeiten weiterentwickelt. Heiner Schönecke war als Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums an den Plänen beteiligt: „Damals hat man uns gesagt: Wir fördern nur große Einrichtungen mit 60 oder 70 Plätzen. Aber genau das wollten wir nicht, wir wollten eine familiäre Situation in dem kleinen Heidedorf Wennerstorf schaffen. Und mit vielen hundert Spendern ist es uns gelungen.“

Eine weitere Besonderheit ist, dass eine Stiftung sowohl Museen als auch ein Behindertenwohnheim trägt. Stefan Zimmermann, Museumsdirektor des Freilichtmuseums am Kiekeberg, sagt: „Der Kiekeberg zeigt, wie Museen in Zukunft arbeiten sollten: Sie müssen als Akteur in die Gesellschaft hineinwirken.“

Im Wohnheim Wennerstorf leben 13 Menschen mit Behinderung wie in einer Großfamilie. Sie werden von einem Hauselternpaar und unterstützendem Fachpersonal betreut. Ganz bewusst knüpft das Wohnprojekt an die Tradition der Großfamilie an. Insbesondere der dörfliche Zusammenhang in Wennerstorf fördert die Integration der Bewohner, aber leistet auch einen Beitrag zum aktiven Dorfleben. Das Dorf bietet einen überschaubaren Raum, in dem die Bewohner möglichst selbstständig leben können.





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